Häufig gestellte Fragen über:

Synergetik und Psychobionik,
archetypische Urbilder,
Neuronale Balance und Psychosomatik,
Synergetische Krebsbegleitung
Seelische Konfliktlösung und "Spontanheilung"

Die vielfältigen Möglichkeiten der Synergetischen Psychotherapie und des Synergetischen Gesundheitstrainings zur Erlangung von Lebenskraft, Energie und vor allem Gesundheit veranlassen immer mehr interessierte Menschen zu einer therapeutischen Reise in ihre "Innenwelt".

Natürlich gibt es da vorher viele Fragen, wer lässt sich schon gerne auf Unbekanntes ein!

Diese Seite wird Dir dabei helfen, erste Einblicke in die "Angewandte Synergetik" zu bekommen und Dir vielleicht auch schon die eine oder andere Frage zu unserem Therapie-Konzept beantworten.

 Ein Klick auf die Frage bringt Sie direkt zur Antwort:

Was unterscheidet die Synergetische Psychotherapie von anderen Psychotherapien?
Wie beginne ich eine Synergetische Psychotherapie?
Was sind eigentlich innere Bilder?
Werde ich in Hypnose versetzt?
Was ist Tiefenentspannung?
Wie kann ich mir den Ablauf einer synergetischen Sitzung vorstellen?
Werde ich im Zustand der Tiefenentspannung die Kontrolle verlieren?
Kann es passieren, dass ich das Bewusstsein verliere?
Was passiert während einer Tiefenentspannung?
Wie komme ich aus der Tiefenentspannung zurück?
Ist das nicht alles "nur" Phantasie?
Wie lange dauert eine Sitzung?
Wie lange dauert die Therapie?
Werde ich mich nach einer Sitzung an alles erinnern können?
Werde ich auch in frühere Leben zurückgeführt?
Haben Synergetik und Psychobionik mit Esoterik zu tun?
Wie lange halten Sitzungsergebnisse vor und können alte Muster wieder auftauchen?
Für welche Probleme ist diese Therapie geeignet?
Wie können durch psychische Therapie körperliche Symptome verschwinden?
Wie kann ich selbst zum Erfolg einer Sitzung beitragen?
Was ist synergetische Hintergrundauflösung?  
Was ist die sogenannte Informationsebene?
Seit wann gibt es synergetische Therapiearbeit und worauf basiert sie?
Was unterscheidet Synergetik und Psychobionik? Was sind archetypische Urbilder? 
Was ist ein Synergetischer Krebsbegleiter?
Was ist eigentlich eine Spontanheilung und wie wird sie erforscht?
Ist die Synergetik eine anerkannte Heilmethode und wer bezahlt sie?
Welche Heilerfolge gibt es mit der synergetischen Therapiearbeit?
Ersetzt diese Methode eine ärztliche Behandlung?
Ich nehme zur Zeit Medikamente (Psychopharmaka) ein, was sollte ich beachten?
Meine Erkrankung ist "genetisch bedingt". Kann ich etwas tun?
Wann, wo und wie bezahle ich meine Therapie?

Was unterscheidet die Synergetische von anderen Psychotherapien?

Die Synergetische Psychotherapie, unterscheidet sich insbesondere darin von anderen Psychotherapien, als dass hier die seelischen Ursachen eines Problems oder Symptoms herausgearbeitet und im Unterbewusstsein aufgelöst werden. Diese seelischen Ursachen wurzeln zu großen Teilen in den eigenen Lebenserfahrungen und Prägungen von der Geburt bis heute, aber auch nicht selten in Erfahrungen aus der vorgeburtlichen Zeit. 

Zu den weiteren möglichen Ursachen gehören auch die Lebenserfahrungen und Prägungen unserer Eltern, Großeltern usw., also deren gelebte Strategien zur Problembewältigung, die an die Nachkommen "vererbt" werden. Hier ist speziell die Psychobionik darauf ausgerichtet, das in der Psyche eines Menschen abgespeicherte System der familiären Vorfahren auf einen optimalen Stand zu bringen. Als Richtungsgeber bei dieser Arbeit gelten die schon von Carl Gustaf Jung beschriebenen archetypischen Urbilder, wie sie im kollektiven Unterbewussten der Menschheit vorhanden sind.

Gerade Letzteres rückt zunehmend in den Blickpunkt der psychologischen Forschung und wird durch das noch relativ neue Forschungsgebiet der Epigenetik beeindruckend belegt. Probleme wie Ängste, Zwänge oder psychosomatische Symptome haben in all den genannten Bereichen ihren unbewussten Grundstein. So richtet die moderne Psychologie ihren Blick zunehmend auch auf Menschen mit spezifischen Problembildern, auf die sogenannte "Kriegsenkel-Generation". 

Das Herausarbeiten und Auflösen der neuronal abgespeicherten Problem-Ursachen geschieht in einer professionellen Therapiearbeit, die frei von Suggestionen und natürlich frei von Medikamenten jeglicher Art ist. Es werden weder Symptome behandelt, noch trainiert der Therapeut neue Verhaltensweisen.

Psychotherapieerfahrene Menschen sagen oft: "Ich habe schon so viel darüber gesprochen und mir ist auch völlig bewusst, warum es mir immer wieder so schlecht geht oder warum mir bestimmte Dinge immer wieder geschehen. Ich sage mir das auch stets und ständig, aber wirklich besser geht es mir dadurch trotzdem nicht."

Natürlich ist es gut, sich der Ursachen eines Problems bewusst zu sein. Solange diese Ursachen aber als neuronal abgespeicherte Informationen im Unterbewusstsein ihre Wirkung entfalten und von dort aus unser Befinden und unser Verhalten steuern, ändert sich durch bloße "Bewusstwerdung" nur sehr selten etwas an den Problemen im Außen. Darum heißt das Unterbewusstsein auch Unterbewusstsein.

Hier setzt die Synergetische Therapiearbeit an. Dabei werden in einem lockeren Entspannungszustand die im Gehirn zur jeweiligen Problematik abgespeicherten Informationen (meist in Form sogenannter innerer Bilder) in ihrer Gesamtstruktur, ihren Zusammenhängen und ihrem Zusammenwirken erfasst. Im nächsten Schritt wird diese Struktur durch innere Dialoge und inneres Handeln so destabilisiert, dass sie sich auflösen, quasi "in sich zusammenfallen" kann. 

Als unmittelbare Folge dieser Auflösung bildet sich in diesem Moment eine neue, stabilere, höherwertige und vor allem psychisch erlebbare Struktur heraus, die als Folge neue innere Bilder und neue positivere Gefühlswelten liefert. Diese neuen innerpsychischen Erfahrungen werden in keinem Fall vom Therapeuten suggeriert oder gar vorgegeben, sie entstehen immer von selbst, aus der neuen Struktur heraus - was übrigens der Lehre von den Selbstorganisationsprozessen (Synergetik) in der belebten Natur und der Evolution entspricht. Sie sind stets eine Eigenleistung des Klienten, werden auch als solche empfunden und lassen sich daher in sehr kurzer Zeit ins Außen, also in das reale Leben übertragen.   

Die Probleme oder Symptome verschwinden in der Synergetischen Therapiearbeit also nicht dadurch, dass sie direkt behandelt, wegsuggeriert oder bekämpft werden, sondern ganz einfach durch den Entzug ihres "neuronalen Nährbodens".


Ein kurzer Vergleich zu anderen Psychotherapieformen findet sich HIER 
 

Wie beginne ich eine Synergetische Psychotherapie?

Sie beginnt, wie jede andere Therapie auch, mit der Vereinbarung eines Ersttermins. 
Du erhältst vor diesem Erstgespräch eine Mail mit einigen Hinweisen und der Bitte, Dich schon vorab über die wichtigsten Punkte unserer therapeutischen Arbeit zu informieren. Damit bekundest Du Deine Absicht zur notwendigen aktiven Mitarbeit, zudem bleibt während des Erstgesprächs mehr Zeit für Dein eigentliches Anliegen. 

Im Anschluss an dieses Gespräch, in dem wir Deine Problematik und natürlich Deine Ziele besprechen und in dem Du Deine Therapeutin bzw. Deinen Therapeuten kennen lernst (Achte bei Therapeuten stets darauf, dass die "Chemie" stimmt!), kannst Du dann für Dich entscheiden, ob und wann Du mit der Synergetischen Psychotherapie bzw. mit der psychobionischen Heilarbeit beginnen willst. Wenn Du Dich für die Therapie entscheidest, erhältst Du noch einen Fragebogen mit nach Hause, den Du uns dann vor der ersten Therapiesitzung ausgefüllt zuschickst.

Nachfolgend findest Du hilfreiche Informationen zur Synergetischen und Psychobionischen Therapiearbeit.

Was sind eigentlich innere Bilder?

Innere Bilder sind sowohl unsere Erinnerungen, als auch unsere Vorstellungen von uns und von der Welt - bildliche Vorstellungen, die wir mit unseren ''inneren Augen'' sehen können. Wer sich bei geschlossenen Augen den Eiffelturm oder eine rote Rose vorstellen kann, der weiß schon, was innere Bilder sind.

Innere Bilder sind aber auch abgespeicherte Gefühle.
Erinnerst Du Dich z. B. daran, wie es sich anfühlte, als Du das erste Mal verliebt warst?
Erinnerungen an Düfte, an Geschmack oder an Geräusche gehören ebenso zu den inneren Bildern und so erinnerst Du Dich vielleicht an ein bestimmtes Lied aus der Kindheit, die Stimme eines geliebten Menschen oder an den Duft Deiner Lieblingsspeise in Mutters Küche...

Mach doch ein kleines Experiment und betrachte für einen Moment dieses Bild:

Innere Bilder

Sodann schließe Deine Augen und versuche, dieses Bild innerlich weiter bestehen zu lassen.

Wenn Dir das gelungen ist, gehe in Deinen Vorstellungen einen Schritt weiter: vielleicht erlaubt Dir Deine Phantasie, dass Du das Plätschern der Wellen hörst oder die Sonne auf der Haut spürst.

Vielleicht bringt Dich Dein Boot sogar zu einer traumhaften Insel...

Bleib ein Weilchen in Deiner Innenwelt oder beende dieses kleine Experiment, indem Du ein paar Mal tief durchatmest und die Augen wieder öffnest.

Dieses kleine Beispiel konnte Dir vielleicht zeigen, wie es uns möglich ist, in inneren Bildern zu denken, zu fühlen und dass es sogar möglich ist, diesen Bildern freien Lauf zu lassen.

Es ist dabei überhaupt nicht nötig, die inneren Bilder so wie in einem Kinofilm zu sehen. Das innere Auge hat nämlich, anders als das reale Auge, seine ganz eigene Betrachtungsweise und so werden innere Bilder mitunter auch eher "gespürt" als "gesehen".

Anders als bei der üblichen Arbeit mit inneren Bildern geht es in der Synergetischen Therapiearbeit darum, in welcher Verbindung diese Bilder miteinander stehen, also welche Bilderstruktur sie ergeben. Denn es ist nicht das einzelne Bild, was großen Einfluss auf unser Leben hat, sondern das Zusammenwirken dieser Bilder in einer persönlichen Struktur.

Werde ich in Hypnose versetzt?

Mit dem, was Dir vielleicht aus der klassischen suggestiven Hypnose oder etwa aus der von Jahrmärkten oder aus Fernsehshows bekannten Bühnenhypnose bekannt ist, hat unsere Arbeit nichts zu tun. Nicht zuletzt um uns von diesen Praktiken klar abzugrenzen, bevorzugen wir den Begriff Tiefenentspannung.

Natürlich ist jede Form des Einleitens einer Tiefenentspannung, selbst das viel praktizierte Autogene Training schon eine Art Hypnotischer Induktion.

Die Entspannungseinleitung, die einer synergetischen Sitzung vorausgeht, dient dem "Ankommen" und dem Loslassen vom täglichen Stress und ähnelt eher einer kleinen Phantasiereise.

Tiefenentspannung in der Synergetik bedeutet für Dich als Klient, entspannt aber hellwach und aufmerksam zu sein, bedeutet weiterhin, dass Du jede Phase der Sitzung bewusst erlebst und bedeutet für den Therapeuten Verzicht auf jede Form von Suggestion.

So kannst Du zu jedem Zeitpunkt selbst entscheiden, die Sitzung zu unterbrechen oder auch sie ganz abzubrechen.

Was ist Tiefenentspannung?

Tiefenentspannung ist zunächst einmal nichts weiter als eine Mischung aus körperlicher Entspannung und geistiger Fokussierung auf ein bestimmtes Thema, wobei sich hier schon das für die bevorstehende Sitzung relevante Thema empfiehlt. Sie kann eingeleitet werden durch das Anhören eines Entspannungstextes, begleitet von sanfter entspannender Musik.

Aber auch schon das einfache Zulassen von Emotionen kann bereits in einen therapeutischen Zustand tiefer Entspannung führen.

Dieser Tiefenentspannungszustand ist gekennzeichnet durch jederzeitige Kontrolle des Klienten über seine Sitzung. Es ist auch völlig normal, während einer Sitzung zur Toilette zu gehen oder etwas zu trinken.

In unserem Lexikon finden Sie einen Vergleich verschiedener Trancezustände mit der synergetischen Tiefenentspannung.

Wie kann ich mir den Ablauf einer synergetischen Sitzung vorstellen?

Nach einem Vorgespräch, in dem Du Dein Probleme oder zu klärenden Themen mitteilst, kannst Du mit Deinem Therapeuten alle vielleicht noch offenen Fragen zur Methode besprechen.
Für die Sitzung nimmst Du dann Platz auf einer bequemen Liege. Praktisch bewährt hat sich das Verbinden der Augen mit einem leichten Tuch, jedoch kann darauf auch verzichtet werden.

Nun beginnt die Entspannungsphase, während der Dir bei leiser Musik ein individueller Entspannungstext vorgesprochen wird. Wenn Dein Therapeut erkennt, dass Du den für die bevorstehende Sitzung optimalen Entspannungszustand erreicht hast, beginnt Deine eigentliche Innenweltreise.

Neuronal Balance - Synergetik Berlin

Einzig gestützt auf die inneren Bilder oder Gefühle,
die Du selbst ab jetzt wahrnimmst, wird Dich Dein Therapeut mit seinen speziell für die Synergetik entwickelten Dialogtechniken durch Deine Innenwelt begleiten.

Du wirst jede Phase der Sitzung bewusst erleben und mit dem, was auftaucht, in Kontakt gehen. Hierbei achtet Dein Therapeut darauf, dass Du Dich dabei an Deinen ganz eigenen Impulsen orientierst.

So individuell wie jeder Mensch ist natürlich auch seine Innenwelt und somit lässt sich an dieser Stelle unmöglich eine allgemein gültige (Innenwelt-)Reisebeschreibung abgeben. Die erste Sitzung dient normalerweise dem Kennenlernen der Methode, d.h. Du als Klient erfährst, wie Deine Innenwelt aussieht und kannst für Dich entscheiden, ob Du künftig auf dieser Ebene arbeiten willst. Dein Therapeut erhält während dieser Erstsitzung einen Überblick über die in den möglicherweise folgenden Therapiesitzungen zu bearbeitenden Themen.

Jeder Sitzung folgt eine Nachruhphase, während der das Erlebte noch einmal verinnerlicht werden kann. Abschließend führst Du mit Deinem Therapeuten das Nachgespräch, in dem die Inhalte der eben gelaufenen Sitzung oder die weitere therapeutische Arbeit besprochen wird.

Werde ich im Zustand der Tiefenentspannung die Kontrolle verlieren?

Ganz sicher nicht. Du wirst viel mehr feststellen, dass Du Dich nicht nur völlig präsent fühlst und alles mitbekommst, sondern dass Deine Wahrnehmungsmöglichkeiten sogar noch zunehmen.

Oft ist es wie in einem Film, der vor Deinen inneren Augen abläuft und in dem Du gleichzeitig aktiv mitwirkst. Du erlebst, wie Du mehr und mehr zum ''Haupt-Akteur'' in Deiner Innenwelt wirst - eine phantastische Erfahrung.

Kann es passieren, dass ich das Bewusstsein verliere?

Nein, während der Tiefenentspannung wirst Du weder bewusstlos, noch wirst Du ohnmächtig.

Im ungünstigsten Fall, zum Beispiel wenn Du einen sehr anstrengenden Tag hinter Dir hast, kann es passieren, dass Du während der Entspannungs-Einleitung einschläfst.

Wir können vor einer Sitzung festlegen, ob Du in einem solchen Fall lieber weiterschlafen oder sanft geweckt werden willst :-) .

Was passiert während der Tiefenentspannung?

Synergetische Innenweltreise

Du wirst direkten Kontakt haben zu Deinem Unbewussten, welches sich Ihnen in Bildern, Gefühlen oder auch in Körperwahrnehmungen mitteilen kann. 

Im bewussten und direkten Dialog mit diesen Mitteilungen, in der Veränderungsarbeit, die Du selbst erbringst, einschließlich der entsprechenden Rückkopplungen, liegt die entscheidende Wirksamkeit der Synergetischen Methode begründet.

Sei also nicht überrascht, wenn Dein Therapeut Dir vorschlägt, ein auftauchendes Gefühl oder Bild doch einmal laut und direkt anzusprechen, es nach seiner ''Botschaft'' zu befragen.

Sei dafür überrascht von dem, was diese Gefühle oder Bilder Dir daraufhin sagen oder zeigen werden. Und nutze vor allem diese einzigartige Gelegenheit, Deinem Unbewussten seine Geheimnisse zu entlocken und auf erlebnisreiche Weise mit ihm zu kommunizieren.

Wie komme ich aus der Tiefenentspannung zurück?

Zum Ende einer Therapiesitzung, wenn also das Thema der Sitzung bearbeitet ist, wirst Du von ganz allein den Wunsch verspüren, möglichst schnell mit den soeben in Deiner Innenwelt erarbeiteten Veränderungen ins Hier und Jetzt der realen Welt zurück zu kehren.

Nach einer Nachruhzeit von ca. 10 Minuten, während der Du die gewonnenen Eindrücke der Sitzung noch einmal auf Dich wirken lassen kannst, und nach der Du sanft ins volle Wachbewusstsein zurück gekehrt sein wirst, folgt dann das therapeutische Nachgespräch.

Ist das nicht alles "nur" Phantasie?

Auch die Phantasie hat, genau wie reale Erinnerungen, ihre Ursprünge in der Innenwelt, unserer therapeutischen Arbeitsebene. Sie entspricht also immer unserer neuronalen Struktur, unseren Prägungen. So kann beispielsweise die einfache Aufforderung, sich mit geschlossenen Augen einen Baum vorzustellen bei jedem Menschen, ganz seiner individuellen Biographie entsprechend, ein anderes Baum-Bild produzieren: den blühenden Kirschbaum ebenso wie die Buche, die eben ihr farbiges Herbstlaub verliert, die Birke auf einer sommerlichen Wiese ebenso wie den moosüberzogenen Stamm eines vor langer Zeit vom Sturm geknickten Baumes im Wald.

Das individuelle innere Bild eines Baumes liefert so bereits erste Informationen über die Struktur einer Innenwelt.

Wie lange dauert eine Sitzung?

Mit Vor- und Nachgespräch sind Sitzungsdauern von 2 bis 3 Stunden durchaus normal.

Um einen möglichen ''Zeitdruck'' aus der Sitzung zu nehmen, wird die Vereinbarung von Pauschalpreisen anstatt eines Stundenhonorars empfohlen.

Wie lange dauert die Therapie?

Aufgrund der Individualität jedes Menschen und seiner zu bearbeitenden Themen lässt sich hier natürlich keine genaue Zahl angeben. So können Themen durchaus nach ein bis drei Sitzungen aufgelöst sein, während andere Themen, die weitverzweigt und umfangreich sind, vielleicht 10 oder sogar mehr Sitzungen in Anspruch nehmen können. Mitentscheidend für die Anzahl der Sitzungen und den therapeutischen Erfolg ist immer die Bereitschaft des Klienten zur aktiven Mitarbeit.

Die Dauer der Therapie ist natürlich auch abhängig vom zeitlichen Abstand dieser Sitzungen.

Oft sind Klienten überrascht, wie schnell sie positive Veränderungen in ihrem Leben feststellen.
Und gar nicht selten passiert das schon nach der ersten Sitzung.

Werde ich mich nach einer Sitzung an alles erinnern können?

Erinnerungen zum Inhalt der Sitzung werden bei Dir ebenso vorhanden sein, wie Du Dich an ganz normale Ereignisse des täglichen Lebens erinnern kannst. Es gehört sogar zum Therapieerfolg dazu, dass Du all das, was Du während einer synergetischen Tiefenentspannung erlebt hast, in anhaltender Erinnerung behältst.

Da eine Sitzung auch mehrere Stunden dauern kann, ist es möglich, dass einzelne Abschnitte vielleicht nicht sofort der Erinnerung zur Verfügung stehen. Aus diesem Grunde wird die gesamte Sitzung über ein Mikrofon aufgenommen und Du erhältst direkt im Anschluss an das Nachgespräch eine Tonaufzeichnung Deiner Sitzung, die Du Dir zu Hause anhören kannst. Hierfür ist es notwendig, dass Du einen Datenträger mitbringst (USB-Stick).

Werde ich auch in "frühere Leben" zurückgeführt?

Die Rückführung in sogenannte frühere Leben (z.B. Reinkarnationstherapie R. Powers) ist ein in die synergetische Therapiearbeit integriertes Element, sie ist jedoch nicht das primäre Ziel einer synergetischen Sitzung.

Natürlich können in jeder Sitzung auch Bilder auftauchen, die offenbar zu einem früheren Leben gehören. Hierbei spielt es jedoch keine Rolle, ob es sich um Bilder aus einem tatsächlichen früheren Leben handelt oder ob es sich bei diesen Bildern um eine besondere symbolische Form handelt, mit der sich das Unbewusste mitteilt. 

In unserer synergetischen Arbeit werden diese Bilder durch den Therapeuten weder bewertet noch analysiert. Einzig entscheidend für den Therapieverlauf ist das synergetische Bearbeiten auch dieser 
inneren Bilder.

Haben Synergetik und Psychobionik mit Esoterik zu tun?

Wir sehen die Synergetik sowie die Psychobionik eindeutig nicht als Esoterik und auch vielen Esoterikern ist beides viel zu weit entfernt von der "Spiritual Correctness" ihrer Licht-und-Liebe-Sichtweise. 

Andererseits waren es aber gerade auch esoterische Ansätze, die der Synergetik Therapie quasi Geburtshilfe geleistet haben. In den 1980er Jahren stellte sich der damalige Physikingenieur Bernd Joschko die Frage, warum es bei vielen dieser Herangehensweisen immer mal wieder zu Verbesserungen bis hin zu Heilungen selbst schwerkranker Menschen kommt. Der Prozentsatz derer, die beispielsweise mit Reinkarnationen, Engelarbeit, Farbheilung oder ähnlichen Methoden tatsächlich gesund wurden war zwar sehr klein, aber immer noch groß genug, um nicht als purer Zufall abgetan werden zu können. 

Joschko konnte durch jahrelange Analysen dieser Vorgänge, begleitet von zahllosen Selbstversuchen mit gleichfalls interessierten Menschen herausfinden, dass es einen Bezug gab zwischen den aufgetretenen Heilerfolgen und dem damals gerade vom Physiker Professor Hermann Haken entdeckten und definierten Prinzip der synergetischen Selbstorganisation in dynamischen Systemen. 

Vereinfacht gesagt zeigte sich sehr klar, wann immer es während einer dieser esoterischen Prozeduren zu einem synergetischen Selbstorganisationseffekt in der Psyche kam, also frei von allen energetischen oder sonstigen Zuwendungen, Suggestionen oder Absichten des Behandlers, dann stellten sich beim betreffenden Menschen deutliche und vor allem längerfristige Verbesserungen ein. So galt die darauf folgende Zeit der Entwicklung und Definition von Werkzeugen, die geeignet waren, genau diesen Effekt anzustoßen. Aus diesen Werkzeugen entstand die Synergetik Therapie.

Wir dürfen also der Esoterik durchaus dankbar sein für ihre "Vorarbeit" zur Synergetik. Wenn heute ein Synergetik Therapeut vielleicht mal ein Element, das in der Esoterik beheimatet ist in Anwendung bringt, dann ganz sicher aus einer anderen Sichtweise heraus. Der Laie wird darin vielleicht "Esoterik" sehen, der verantwortungsvolle Synergetik Therapeut wird in der Regel aber streng darauf achten, dass solche Elemente einzig zum "Anstoßen" eines Prozesses synergetischer Selbstorganisation zum Einsatz kommen. Also das Werkzeug allein sagt nichts über die Art der Arbeit aus. Mit einem Messer lässt sich ein Lamm schlachten, aber auch eine Skulptur schnitzen.

Natürlich ist nie auszuschließen, dass da auch Vermischungen stattfinden, die Sehnsucht vieler Suchenden nach den Wundern der Esoterik ist groß, deshalb empfehlen wir jedem, der tatsächlich Synergetik oder Psychobionik sucht, immer zu klären, über welchen qualifizierten Abschluss ein Synergetiker bzw. Psychobioniker verfügt.

Wie lange halten Sitzungsergebnisse vor und können alte Muster wieder auftauchen?

Im Gegensatz zu den meisten hypnotherapeutischen Verfahren wird das synergetische Arbeiten nicht durch das Anwenden von Suggestionen durch den Therapeuten bestimmt. Verhaltensmuster, die sie auflösen wollen, werden nicht durch andere, neue zu erlernende Verhaltensmuster überlagert. Posthypnotische Arbeit, deren Therapieresultate durchaus für längere Zeit vorhalten können, findet nicht statt.

Während einer synergetischen Sitzung wird vielmehr die primäre Ursache dieses Verhaltensmusters herausgearbeitet und in der neuronalen Innenwelt verändert. Das hat zur Folge, dass bei nicht mehr vorhandener Ursache das Verhaltensmuster von selbst verschwindet.

Da die Art und Weise der Ursachenveränderung aus Ihren eigenen Impulsen heraus erfolgt und nicht auf Anweisung eines Therapeuten, ist dies eine von Ihrer eigenen inneren Weisheit erbrachte und somit für Sie optimale Veränderung Ihrer Muster.

Für welche Probleme ist diese Therapie geeignet?

Alles was uns psychisch, körperlich oder mental nicht im positiven Bereich sein lässt, kann in der Innenwelt angeschaut und auch bearbeitet werden. Das gilt für die Ursachen von körperlichen oder seelischen Erkrankungen ebenso wie für Themen aus dem Alltag. 

Zieht ein Mensch beispielsweise immer wieder den falschen Partner an, hat er Probleme oder Konflikte in Beziehungen, am Arbeitsplatz oder findet er keine Freunde, dann kann er all das in seiner Innenwelt so bearbeiten und auflösen, dass sich seine Situation im Außen positiv verbessert.

Im Gegensatz zu anderen Therapieformen werden hier keine neuen Verhaltensweisen antrainiert oder suggeriert. Positive Ergebnisse resultieren immer aus dem eigenen "Aufräumen" in der Innenwelt. Die hier gewonnene Handlungsfähigkeit lässt sich 1:1 ins tägliche Leben übertragen.

In der psychoonkologischen Arbeit richtet sich das Hauptaugenmerk auf die einer Tumorerkrankung zugrunde liegenden seelischen Konflikte.

Auch die oft gestellte Frage nach dem eigenen Lebenssinn findet ihre Antwort in der Innenwelt.

Wie können körperliche Symptome durch eine psychische Therapie verschwinden?

Schon seit langem ist bekannt, dass seelische Konflikte und psychische Spannungen, zu körperlichen Erkrankungen führen können. So gelangte vor einem Jahrhundert der Arzt Georg Groddeck (1866-1934) durch seine intensive Arbeit zu der Überzeugung, dass alle Krankheiten einen psychischen Ursprung haben und nur dann geheilt werden können, wenn eine seelische Umorientierung erfolgt. Der Arzt Franz Alexander (1891-1964) fasste 1950 sieben sogenannte psychosomatische Erkrankungen zusammen.
Zu diesen auch als ''Holy Seven'' bekannten Erkrankungen zählen:

● die Atemnot (Asthma bronchiale)
● das atopisches Ekzem (Neurodermitis)
● der Bluthochdruck (Arterielle Hypertonie)
● die chronische entzündliche Darmerkrankung (Colitis ulcerosa)
● die rheumatoide Arthritis
● die Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose)
und
● das Zwölffingerdarm-Geschwür (Ulcus duodeni)


So, wie psychische Spannungen zum Entstehen der hier genannten Symptomatiken führen, kann das Auflösen dieser Spannungen deren direktes Verschwinden zur Folge haben. Es kann Heilung durch seelische Konfliktlösung erfolgen.

Die vielfältigen Erfahrungen mit der Angewandten Synergetik zeigen sogar, dass neben den hier aufgezählten ''Holy Seven'' nahezu jede Erkrankung (Allergien, MS, Diabetes, Tumore u.v.a.) ihren psychischen und bearbeitbaren Hintergrund, oder anders ausgedrückt, ihren zu lösenden seelischen Konflikt hat.

Wie kann ich selbst zum Erfolg einer Sitzung beitragen?

Dies ist für Dich als Klient eine der wichtigsten Fragen überhaupt. Dein Wille, selbst etwas für eine Veränderung an Dir zu tun ist die Grundvoraussetzung für den Erfolg einer synergetischen Sitzung. Nur mit Deiner Bereitschaft zur Aktiven Mitarbeit und mit Deinem Dich Einlassen auf die Methode wirst Du Erfolge erzielen. Wie das in Deinem jeweiligen Fall aussehen kann, werden wir in einem ausführlichen Vorgespräch klären.

Solltest Du hingegen mit der Erwartung zu uns kommen
''Dort werde ich hypnotisiert, gesund gemacht und dann wieder aufgeweckt''
werden wir Dir von einer Therapie bei uns abraten.

Kein seriöser Therapeut wird Dir solch eine Möglichkeit in Aussicht stellen.

Die Aktive Mitarbeit unserer Klienten beginnt übrigens schon mit dem aufmerksamen Lesen unserer vorab zugeschickten Klienteninformation. Wir haben zu Beginn eines Erst-Termines auch schon Sätze gehört wie: "Ach, das alles durchzulesen hatte ich keine Lust."   

Was ist synergetische Hintergrundauflösung?

Herkömmliche Behandlungsmethoden sind zumeist auf das alleinige Abstellen der Krankheitssymptome ausgerichtet. Dies kann z.B. mit Medikamenten oder auch durch chirurgische Eingriffe erfolgen. Aber auch die Mehrzahl der hypnotherapeutischen Verfahren beschränkt sich auf das "Wegtherapieren" von Symptomen oder Verhaltensmustern ohne auf die wirklichen Ursachen einzugehen. 

Als Folge lassen sich oft sogenannte Symptom-Verschiebungen oder auch das Entstehen anderer selbstschädigender Verhaltensmuster beobachten (z.B. wenn aus einem Raucher ein Nichtraucher wird, der dann aber zu anderen Dingen greift). Bei der synergetischen Hintergrundauflösung werden grundsätzlich die Ursachen, die seelischen Konflikte, die zu bestimmten neuronalen Strukturen im Gehirn geführt haben, aufgedeckt und bis zur Auflösung bearbeitet. Suggestionen und Affirmationen, aber auch das sogenannte "positive Denken" zählen zu den mentalen Techniken der Symptombekämpfung, sie führen nicht zur Auflösung von Ursachen, wirken nicht selten symptomverschiebend und haben mit synergetischer Arbeit wenig zu tun.  

Die langjährigen Erfahrungen mit der Synergetik und ihrer Weiterentwicklung der Psychobionik zeigen, dass Krankheitssymptome stets in direktem Zusammenhang mit diesen Strukturen stehen. Mit dem Verändern dieser Strukturen im Sinne der Herstellung neuronaler Balance, also optimalen Gleichgewichts (dies geschieht nach dem naturwissenschaftlichen Prinzip der Selbstorganisation in Systemen) ist das Verschwinden der Symptome erreichbar.

Was ist die sogenannte Informationsebene?

Als Informationsebene wird in der synergetischen und psychobionischen Arbeit ein Bereich im Unterbewussten bezeichnet. Hier sind prägende, oft verdrängte Erlebnisse des eigenen Lebens, aber auch epigenetisch geerbte Informationen aus dem familiären Herkunftssystem abgespeichert. Neuronal miteinander vernetzt bilden all diese Informationen ein großes Informationsnetzwerk, ähnlich einer Software auf der Computer-Festplatte. Entsprechend der Struktur dieses Netzwerkes werden hier die Algorithmen (Handlungsvorschriften zur Lösung eines Problems) festgelegt, ob und wenn ja, mit welchen Symptomen Psyche und Körper auf Wahrnehmungen und Einflüsse reagieren.

In nachfolgendem Artikel geht es ausführlich um diese Informationsebene:
http://synergetik-therapie.net/arbeitsebene.html

Seit wann gibt es die synergetische Therapiearbeit und worauf basiert sie?

Bereits in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts verfasste der österreichische Biophysiker sowie Physiologe und Krebsforscher Karl Ludwig Bertalanffy (1901-1972) seine Allgemeine Systemtheorie, nach der die Wirkprinzipien Komplexität, Gleichgewicht, Rückkopplung und Selbstorganisation, die in einem System physikalischer, sozialer oder biologischer Art gefunden werden, auf jedes andere System anwendbar sind. Durch seine daraus resultierende Betrachtung des menschlichen Gesamtorganismus als ein System in sich wechselwirkender Elemente, schuf bereits Bertalanffy eine nichtmedizinische aber dennoch naturwissenschaftliche Sichtweise auf Erkrankungsbilder beim Menschen.

In den folgenden Jahrzehnten wurde die Systemtheorie von zahlreichen Wissenschaftlern der verschiedensten Fachrichtungen aufgegriffen und weiterentwickelt und auch auf lebende Systeme, vom Einzeller bis zur Weltgesellschaft, übertragen.

So konnte der deutsche Physiker und Mathematiker Hermann Haken in den 70er Jahren am Beispiel des Laserlichts das Herausbilden geordneter Strukturen aufgrund systeminterner Wechselwirkungen aufzeigen. Auch Haken übertrug dieses Selbstorganisations-Prinzip auf weitere physikalische, chemische, biologische, soziale und psychologische Systeme und er prägte dafür den
Begriff "Synergetik" = Wissenschaft des Zusammenwirkens. Große Aufmerksamkeit fanden Hakens Veröffentlichungen über die Selbstorganisationsfähigkeit des menschlichen Gehirns.

Etwa zehn Jahre später begann der hessische Physik-Ingenieur Bernd Joschko nach Zusammenhängen zwischen den sehr oft positiven Ergebnissen von mehr als 60 Selbsterfahrungs- und alternativen Heilmethoden*) einerseits, und den Wirkprinzipien der Allgemeinen Systemtheorie und deren Folgewissenschaften andererseits zu suchen.
Angeregt durch die Forschungsergebnisse Hakens wurden die vier Wirkprinzipien auf das neuronale System des menschlichen Gehirns übertragen, und sehr bald wurde deutlich, dass z.B. der gesundheitliche Zustand des Gesamtsystems Mensch sowohl seelisch wie auch körperlich in direktem Zusammenhang mit den neuronalen Mustern seines Gehirns steht.

Mit den seit dieser Zeit in zahllosen protokollierten Selbstversuchen entwickelten "Synergetischen Innenweltreisen" wurde eine Möglichkeit geschaffen, mit der sich, unter Ausnutzung der einem System stets innewohnenden Optimierungstendenz, diese komplexen Muster selbstorganisatorisch verändern lassen. Durch entsprechende Rückkopplungen "kippen" neuronale Muster in ein (selbst-)optimiertes, höherwertiges Gleichgewicht (Psychobionik). Als "Richtungsgeber" in diese "Höherwertigkeit" dienen die auch als "archetypische Urbilder" bezeichneten und im kollektiven Bewusstsein der Menschheit (vgl. C. G. Jung) zur Verfügung stehenden Informationen. Diese können vom neuronalen Netz eines Menschen als Information zur Selbstformung einer neuen Struktur übernommen werden, und zwar ab dem Moment, an dem die alten (blockierenden, krankmachenden usw.) Strukturen destabilisiert und aufgelöst bzw. zerstört worden sind. 

Hierzu müssen die Faktoren, die eine alte Struktur stabil halten aufgedeckt und bearbeitet, d.h. destabilisiert werden. Für die Stabilität einer Struktur zeichnen in der Regel 6 bis 8 Faktoren verantwortlich. Fallen diese weg, zerfällt die alte Struktur und die neue kann sich (wie beschrieben) herausbilden. Zu finden sind diese Faktoren sowohl in der eigenen Lebensgeschichte eines Menschen (individuell prägende Ereignisse) als auch im Bereich der Herkunftsfamilie. Der neue Wissenschaftszweig der Epigenetik weist nach, dass z.B. traumatische Ereignisse von Vorfahren (Großeltern und auch weiter zurück liegende Generationen) als Information über die Gene weitergegeben werden und seelische sowie körperliche Auswirkungen bis heute haben können.

Die in der Schlussphase der Tiefenentspannung mögliche Auswertung der auf diese Weise selbstveränderten inneren Bilder, erlaubt die unmittelbare Überprüfung dieses Struktur-Kippens, also der vollzogenen Struktur-Optimierung.

Eine im Ergebnis dieser Optimierung vollzogene Entkoppelung von Gedanken und Emotionen einerseits und vegetativen Reaktionen andererseits hat nicht nur ein wesentlich verbessertes Grund-Lebens-Gefühl zur Folge. Sie wirkt sich im Regelfall förderlich auf die Heilung von seelischen wie auch körperlichen Erkrankungen aus. Selbstheilung auf allen Ebenen ist somit durch eine aktive Veränderungsarbeit in der Innenwelt erreichbar.

Die in den ersten zwei Jahrzehnten der Synergetik Therapie gesammelten Erfahrungen erlauben seit Beginn des neuen Jahrtausends auch das gezielte Aufdecken und Verändern jener neuronalen Strukturen, die mit ganz spezifischen Erkrankungen oder mit Problemen in der Lebensgestaltung korrespondieren.
Unter der Bezeichnung "Synergetik Profiling" ist diese Technik zu einem weiteren wichtigen Bestandteil unseres Neuronal Balance Konzeptes geworden

*) In unserem LEXIKON sind viele dieser Methoden und Sichtweisen erklärt, die auch synergetisch wirkende Elemente enthalten. Diese Elemente sind individuell anwendbare Bestandteile unserer Synergetischen Therapiearbeit.
 

Was unterscheidet Synergetik und Psychobionik?
Und was hat es mit den archetypischen Urbildern auf sich?

Die Psychobionik ist eine Weiterentwicklung der klassischen Synergetik Therapie, ohne die sie in ihrer heutigen Herangehensweise nicht hätte entstehen können. Während die Ergebnisse der Synergetik Therapie hauptsächlich in der Stärkung der Ich-Struktur eines Menschen bestehen, aus der heraus natürlich immer wieder positive Lebensveränderungen und sogar Heilungen auf seelischer wie körperlicher Ebene erfolgen, beschäftigt sich die Psychobionik mit der systematischen Optimierung der Psyche. 

Hier lernt der Hilfesuchende, wie er sich selbst, quasi als sein eigener „innerer Moderator“ ganz selbstverantwortlich von blockierenden oder krankmachenden Faktoren befreit - also ohne therapeutische Vorgaben, ohne äußere Suggestionen und vor allem, ohne positive Denkstrategien. Der bisherige „Therapeut“ wird zum „Ausbilder“ in Sachen Selbstheilung. 

Der Begründer der analytischen Psychologie C.G. Jung fand nach vielen psychologischen, ethnologischen, historischen und religionsbezogenen Studien heraus, dass das Unbewusste auch ein „kollektives Unbewusstes“ umfasst. Dieses liegt bei allen Menschen in gleicher Art vor. In diesem kollektiven Unbewussten gibt es sogenannte Archetypen und Urbilder, die über Kultur- oder ethnische Grenzen hinweg bei allen Menschen gleich sind. Sie sind das Ergebnis der Evolution der Psyche und im Menschen zutiefst verwurzelt.

Diese tiefe Verwurzelung bedeutet jedoch nicht automatisch, dass alle Menschen auch Zugang zu diesem inneren Bereich haben. Fehlt etwa der Zugang zu diesen Urbild-Qualitäten in der Psyche oder ist er geschwächt, vielleicht weil der Mensch durch eigene Lebensprägungen oder durch „Mitgebrachtes“ aus dem familiären Vorfeld (vgl. Epigenetik, Kriegsenkelproblematik etc.) ganz oder teilweise von ihnen abgeschnitten ist, dann führt manchmal scheinbar Unbedeutendes im Umfeld zu Problemen oder Symptomen. D.h. der Mensch wird krank, seelisch oder auch körperlich. 

Die archetypisch richtige Mama und den archetypisch richtigen Papa (um nur zwei zu benennen) vielleicht nie erlebt, gespürt, erfahren zu haben, zählt zu den Entstehungsfaktoren der allermeisten Probleme. Ein solches Defizit an „fehlenden Wurzeln“ lässt die Lebenskraft eines Menschen oft genauso schwinden, wie die abgetrennten Wurzeln einer Blume ihr Verdorren zur Folge haben.  

Den Zugang zu den Archetypen verschaffen, das Wiederherstellen oder wie es die Psychobionik nennt, „das Aktivieren“ der archetypischen Urbilder in der Psyche als wahrnehmbare innere Realität, das ist der wesentliche Arbeitsinhalt der Psychobionik. Sie macht dort weiter, wo C.G. Jung mit seiner Aktiven Imagination aufgehört hat. Die Ergebnisse dieser Arbeitsweise zeigen eine gegenüber der klassischen Synergetik Therapie höhere Nachhaltigkeit der erzielten Verbesserungen. 

Wichtigste Werkzeuge zur inneren Veränderungsarbeit bleiben aber auch hier die mit der Synergetik Therapie entwickelten Rückkoppelungstechniken in der Innenwelt. Beiden, Synergetik und Psychobionik bleibt auch weiter gemeinsam, nicht die Inhalte innerer Bilder jeweils für sich zu bearbeiten, sondern immer zuerst herauszufinden, in welchen Wechselwirkungen sie zueinander stehen und diese Wechselwirkungen, wenn sie dem Menschen in seinem Lebensfluss nicht dienlich sind, dann aufzuheben. Was dann passiert ist nichts weiter als synergetische Selbstorganisation, also eine Optimierung der Psyche, so wie die Evolution es schon immer macht.

Weil mitunter ein Klient erst eine Stärkung seiner ICH-Struktur erfahren muss, um damit psychobionisch arbeiten zu können, greifen in unserer Arbeit nicht selten beide Komponenten ineinander.

Was ist ein Synergetischer Krebsbegleiter?

Davon ausgehend, dass niemand in der Lage ist, Krebs von außen zu heilen, hat auch ein Synergetischer Krebsbegleiter nicht den Anspruch, Krebs heilen zu können. Heilen kann immer nur der Mensch sich selbst. Dafür aber darf er Hilfe in Anspruch nehmen. Der Synergetische Krebsbegleiter ist kein Spezialist für Krebs und in der Regel noch nicht einmal Mediziner. Eine körperliche Behandlung bleibt genau dieser Berufsgruppe vorbehalten. Er ist aber Spezialist für krebskranke Menschen, er kennt die Psyche vieler Betroffener und er hilft mit seinen Erfahrungen, die psychischen Hintergründe einer Krebserkrankung aufzudecken und aufzulösen. 

Anders als in der gängigen Psycho-Onkologie, deren Ziel es ist, Betroffene (und auch Angehörige) psychisch für die meist anstrengenden klinischen Maßnahmen zu stabilisieren, ermittelt der Synergetische Krebsbegleiter die seelischen Ursachen, vielleicht sogar Konflikte, die wesentlich zur Krebsentstehung beigetragen haben. Er ist damit in der Tradition von so bekannten Psychologen wie Lawrence LeShan, einem der Begründer der Psychoonkologie, der nie einen Zweifel daran ließ, dass einer Krebserkrankung fast immer eine psychische Problematik zugrunde liegt. Wie die Epigenetische Forschung heute belegt, spielen auch Zusammenhänge in der "Familienpsyche" eine große Rolle.

Mit der Arbeitstechnik von Synergetischem Profiling und Psychobionik verfügt der Synergetische Krebsbegleiter über das nötige therapeutische Wissen und Können, um diese ganz individuellen psychischen Hintergründe deutlich zu machen und sie gemeinsam mit dem Betroffenen zu "entschärfen". 

So ist der Synergetische Krebsbegleiter in erster Linie Ansprechpartner für jeden, dem die Antwort auf die Frage wichtig ist: "Warum habe gerade ICH Krebs bekommen?". Aber auch jenen an Krebs erkrankten Menschen, die ganz bewusst und eigenverantwortlich oder auch aus religiösen Gründen für sich entschieden haben, auf die klassischen Mittel der Krebsbekämpfung wie Operation, Chemotherapie oder Bestrahlung zu verzichten, vielleicht um aus eigener Kraft oder mit der Alternativmedizin zurück zur Gesundheit zu finden, steht er mit seiner psychotherapeutischen Erfahrung zur Seite.

Die Arbeitsebene des Synergetischen Krebsbegleiter ist hier dargestellt:
http://synergetik-therapie.net/arbeitsebene.html 

Was ist eigentlich eine Spontanheilung und wie wird sie erforscht?

Von einer Spontanheilung (oder Spontanremission oder Selbstheilung) wird gesprochen, wenn eine plötzlich Rückbildung von Krankheitsmerkmalen (auch bei sogenannten bösartigen oder unheilbaren Krankheiten) eintritt, ohne dass dazu eine medizinische Behandlung durchgeführt wurde; oder wenn diese Rückbildung während oder nach einer Therapie erfolgt, die nicht medizinisch ist bzw. die nach den gültigen medizinischen Erkenntnissen nicht zu dieser Rückbildung hätte führen dürfen.

Beim Krebsinformationsdienst im Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg ist beispielsweise zu lesen: 
"Bisher gibt es trotz aller Forschung allerdings keine Hinweise darauf, dass Krebspatienten aktiv etwas tun können, um eine Spontanheilung zu erzielen."
Auf welche Forschungsergebnisse hier Bezug genommen wird, ist jedoch nicht in Erfahrung zu bringen. So ist weder dem Bundesministerium für Gesundheit noch dem Bundesministerium für Bildung und Forschung etwas über vergangene, gegenwärtige oder künftig geplante Forschungen hierzu bekannt. 
Hier die entsprechenden Aussagen.

Eine bundesweite Recherche des Synergetik-Instituts ergab darüber hinaus, dass weder die Ärzte- und Heilpraktikerverbände, noch Tumorzentren in irgendeiner Art an solchen Forschungen beteiligt waren oder sind, und auch kaum etwas davon wissen.
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So beschränkt sich die Erforschung von Selbstheilungsprozessen aktuell auf die Arbeit des aus dem Synergetik-Institut hervorgegangenem Instituts für Psychobionik, und natürlich auf das Sammeln und Auswerten von Erfahrungungen aktiv praktizierender Synergetiker bzw. Psychobioniker.

Ist die Synergetik eine anerkannte Heilmethode und wer bezahlt sie?

Im Jahre 2010 wurde die Synergetische Methode (Therapie und Profiling) vom Bundesverwaltungsgericht als heilkundliches Verfahren eingestuft. Als solches darf sie nur von approbierten Ärzten, von Psychotherapeuten sowie von Heilpraktikern ausgeübt werden. Für die therapeutische Arbeit z.B. mit Krebspatienten ist nunmehr eine entsprechende Zulassung erforderlich.
(Nachlesbar in der Ärzte-Zeitung)

Die Kosten für diese Therapie werden jedoch durch die gesetzlichen Krankenkassen bislang nicht erstattet. Bei Privat- oder Zusatzversicherten ist eine Teilerstattung möglich.

Ausführliche Hinweise finden Sie im Bereich Krankenversicherung.  

Welche Heilerfolge gibt es mit der synergetischen Therapiearbeit?

Das Berichten über Heilerfolge wird in Deutschland durch das Heilmittelwerbegesetz geregelt.

Danach ist es gerade Therapeuten, die nicht ausschließlich nach den sogenannten Richtlinienverfahren der Krankenkassen arbeiten nur eingeschränkt erlaubt, über die Erfolge ihrer therapeutischen Arbeit und über Heilungen von Erkrankungen öffentlich zu berichten. Diese Einschränkungen gelten insbesondere bei schweren Erkrankungen wie z.B. Tumoren. Ebenso ist das Veröffentlichen von Patientenbriefen, die einen Heilerfolg beschreiben in den Außendarstellungen eines Heilberuflers nicht zulässig.

Du kannst aber in vielen Internet-Gesundheitsportalen die Arbeit Deines Therapeuten bewerten und damit anderen Therapiesuchenden wertvolle Hinweise geben.

Ein Informationsaustausch zwischen Heilungssuchenden und mit verschiedenen Methoden geheilten Menschen findet auch intensiv in Selbsthilfegruppen sowie in einschlägigen Foren im Internet statt.

Das Synergetik-Institut gibt mit zahlreichen dokumentierten Synergetik-Sitzungen
Einblick in die Grundlagenforschung von Selbstheilungs-Prozessen

Ersetzt diese Methode eine ärztliche Behandlung?

Nein. Bei körperlichen Symptomen solltest Du einen Arztbesuch nicht unterlassen und auch eine bereits laufende ärztliche Behandlung nicht eigenmächtig abbrechen. Ohne ärztliche Rücksprache solltest Du auch nicht auf die Einnahme ggf. verordneter Medikamente oder die Durchführung von Heilmaßnahmen verzichten.

Dein großer Vorteil in einer zeitgleichen ärztlichen Behandlung besteht jedoch in den medizinisch- diagnostischen Möglichkeiten Deines Arztes. Hier kannst Du klare Untersuchungsbefunde über Deinen Zustand sowohl vor, wie auch während und nach einer Synergetischen Therapie erhalten. Du hast damit die optimale Kontrolle über Verlauf und Ergebnis Deiner synergetischen Arbeit.

Es gibt heute bereits eine Vielzahl ganzheitlich denkender Ärzte, die der Synergetik sehr aufgeschlossen gegenüber stehen, sie ihren Patienten empfehlen oder auch direkt mit Synergetik Therapeuten zusammenarbeiten. Informiere also Deinen Arzt über Deine beabsichtigte oder schon laufende synergetische Therapie und überrasche ihn doch vielleicht mit einer "spontanen" Heilung.
Sofern Du noch auf der Suche nach einem ganzheitlich denkenden und arbeitenden Arzt bist, können wir Dir gerne mit Empfehlungen weiterhelfen.

Ich nehme zur Zeit Medikamente (Psychopharmaka) ein, was sollte ich beachten?

Zu den wichtigsten Arbeitsebenen in der Synergetik zählt die Gefühlsebene.
Gerade diese Arzneimittel haben aber einen erheblichen Einfluss auf die Gefühlswelt. 
Ein optimales Sitzungsergebnis kann also nicht garantiert werden und die Therapiedauer kann insgesamt länger sein.

Halte in diesem Falle Rücksprache mit Deinem behandelnden Arzt, 
nur er darf Dir zum eventuellen Absetzen oder zu einer Dosierungsänderung 
Ihrer Medikamente raten. 

An dieser Stelle sei erwähnt, dass die Einnahme von Drogen, wie überhaupt der Konsum aller bewusstseinsbeeinflussenden Substanzen einen synergetischen Therapieerfolg beeinträchtigt oder sogar verhindern kann.

Meine Erkrankung ist "genetisch bedingt", kann ich etwas tun?

Ja, das kannst Du durchaus.
Der weit verbreiteten Annahme, dass auch die Gene in hohem Maße für die Entstehung beispielsweise von Krebs verantwortlich sind, kann widersprochen werden. Dies belegen verschiedene Studien im Bereich der Genetik.

So ist das Ergebnis einer dieser Untersuchungen, dass Kinder, welche gleich nach ihrer Geburt adoptiert worden sind, das gleiche Krebsrisiko haben wie ihre Adoptiveltern, jedoch nicht unbedingt wie ihre biologischen Eltern.
Was also "vererbt" wird, was weitergegeben wird sind keine "Krebs-Gene" sondern in großem Maße Lebensweisen und Lebensgewohnheiten. (vgl. Dr. Servan-Schreiber)

Diese wiederum können großen Einfluss auf unsere Gene nehmen.

Erfahrungen unserer Vorfahren (Eltern, Großeltern usw.) sind ebenfalls in unserem "neuronalen Speicher" eingeschrieben und haben Einfluss darauf, ob bestimmte Gene aktiv oder inaktiv sind. Durch synergetische Therapiearbeit können diese "Programmierungen" wirksam verändert werden.

Wie Gen-Aktivitäten "vererbt" werden, ist hier nachzulesen:

Wie Beziehungen und Lebensstile unsere Gene steuern beschreibt Joachim Bauer in seinem gleichnamigen Buch.

Zu den gleichen Ergebnissen kommt der Zellbiologe Bruce Lipton in seinem Buch
Intelligente Zellen - Wie Erfahrungen unsere Gene steuern.

Wann, wo und wie bezahle ich meine Therapie?

Deine Sitzungen bezahlst Du immer direkt am Behandlungstag in der Praxis und in bar.
Zahlungen mit Karten sind nicht möglich, Überweisungen sind nur möglich nach einer entsprechenden Vereinbarung.

Auf diese Weise verringern wir unseren buchhalterischen Aufwand 
und können somit auch die Preise für unser therapeutisches Angebot geringer halten.

Ausführliche Hinweise zum Thema Krankenversicherung haben wir HIER für Sie zusammengestellt.

Wenn Du noch keine Psychotherapie hattest, bzw. wenn Deine Krankenversicherung bislang noch keine Kosten für eine Psychotherapie übernommen hat, dann kann es tatsächlich sehr sinnvoll sein, die Kosten selbst zu übernehmen!

Warum das sinnvoll ist, erfährst Du HIER.

Konntest Du eine Antwort auf Ihre Frage finden?

Wenn ja, dann bedanken wir uns für Dein Interesse.
Wenn nicht, dann schicke uns einfach Deine Fragen 
und wir werden sie hier an dieser Stelle und natürlich auch direkt beantworten.

Unsere Adresse: info@g-wie-gesund.de

Und wie Du vielleicht an der Anrede bemerkt hast, gehört zur therapeutischen Arbeit bei uns das ausschließliche DU. 
Ein SIE würde spätestens in den Sitzungen den optimalen Prozessverlauf behindern.